NEBRASKA GESETZGEBER

42-353.

Beschwerde; Inhalt.

Für die in den Abschnitten 42-347 bis 42-381 vorgeschriebenen Schriftsätze gelten die in Abschnitt 25-801.01 veröffentlichten Regeln für die Schriftsätze in Zivilverfahren. Die Beschwerde muss Folgendes enthalten:

(1) Name und Anschrift des Klägers und seines Anwalts, mit der Ausnahme, dass ein Kläger, der aufgrund von Sicherheitsbedenken an einem unbekannten Ort lebt, nur den Landkreis und den Staat seines Wohnsitzes offenlegen muss und in diesem Fall eine alternative Adresse für die Zusendung der Mitteilung angeben muss;

(2) Name und Anschrift, falls bekannt, des Beklagten;

(3) Datum und Ort der Eheschließung;

(4) Name und Geburtsjahr jedes Kindes, dessen Sorgerecht oder Wohlergehen durch das Verfahren beeinträchtigt werden kann, und ob (a) ein Elternplan gemäß dem Elterngesetz entwickelt wurde und (b) Sorgerecht, Elternzeit, Besuch oder sonstiger Zugang oder Unterhalt für Kinder ein Streitfall ist;

(5) Wenn der Kläger Partei einer anderen anhängigen Scheidung ist, Trennung, oder Auflösung der Ehe, eine Erklärung darüber, wo eine solche Klage anhängig ist;

(6) Verweis auf bestehende einstweilige Verfügungen, Schutzbefehle oder strafrechtliche Kontaktverbote in Bezug auf eine am Verfahren beteiligte Partei;

(7) Eine Erklärung über die vom Kläger beantragte Erleichterung, einschließlichanpassung des Sorgerechts, des Eigentums und der Unterstützungsrechte; und

(8) Eine Behauptung, dass die Ehe unwiederbringlich gebrochen ist, wenn die Beschwerde auf Auflösung der Ehe gerichtet ist, oder eine Behauptung, dass die beiden rechtmäßig verheirateten Personen danach getrennt und getrennt leben werden, wenn die Beschwerde auf rechtliche Trennung gerichtet ist.

Querverweise

  • Beschwerde, einschließlich der Frage, ob sie vom Kreis- oder Bezirksgericht gehört werden soll, siehe Abschnitt 25-2740.
  • Parenting Act, siehe Abschnitt 43-2920.

Anmerkungen

  • Die bloße Anhängigkeit einer anderen Klage erfordert nicht notwendigerweise ipso facto, dass ein Demurrer aufrechterhalten und die zweite Klage abgewiesen wird. Miller gegen Miller, 213 Neb. 219, 328 NW 2d 210 (1982).

  • Wenn ein Antrag auf Auflösung der Ehe im Mädchennamen einer Frau gestellt wurde, die nie den Nachnamen ihres Mannes angenommen hatte, und die Parteien ansonsten Anspruch auf einen Auflösungsbeschluss hatten, war es Sache des Gerichts, den Erlass im Mädchennamen der Frau nicht einzutragen. Simmons v. O’Brien, 201 Neb. 778, 272 NW 2d 273 (1978).

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